Berufsqualifikation: Das neue „Anerkennungsverfahren“

Zum 01.04.2012 tritt das Anerkennungsgesetz in Kraft. Mit dem neuen Gesetz werden die Ansprüche auf Bewertung ausländischer Berufsqualifikationen beträchtlich ausgeweitet. Kodifiziert wird ein Rechtsanspruch für Unionsbürger und Drittstaatangehörige auf individuelle Gleichwertigkeitsprüfung ihrer im Ausland absolvierten Ausbildung.

Insbesondere die Zulassung zu den Heilberufen (Approbation) war bislang an die deutsche Staatsangehörigkeit oder die Staatsangehörigkeit eines EU- Mitgliedsstaats gekoppelt. Unter weitestgehender Abschaffung dieser Beschränkung stellt das neue Gesetz den Inhalt und die Berufsqualifikation vor die Staatsangehörigkeit und die Herkunft. So sollen auch Nicht- EU- Bürger mit einem im Ausland erworbenen medizinischen Abschluss künftig die deutsche Approbation erhalten und in Deutschland den Arzt- Beruf ausüben können.

Im Rahmen des auf maximal drei Monate angelegten Verfahrens (ab Vorliegen sämtlicher Unterlagen) soll die Entscheidung über Gleich- oder Ungleichwertigkeit ergehen.

Um schnellstmöglich eine erfolgreiche Anerkennung des Abschlusses zu erreichen, kommen der Vertretung im Verfahren und der Antragsvorbereitung samt Beschaffung der erforderlichen Dokumente wesentliche Bedeutung zu. Wir vertreten sowohl vor als auch während und nach dem Verfahren gegenüber der Anerkennungsstelle und der Kassenärztlichen Vereinigung. Für den Fall der Erteilung der Approbation unterstützen wir Sie gerne auch bei der Suche nach einem geeigneten, auf individuelle Bedürfnisse abgestimmten Arbeitsplatz. Dazu gehören neben der Wahrung Ihrer arbeitsvertraglichen Interessen selbstverständlich auch die Gestaltung von Kooperationsmodellen oder die vertragliche Einbindung in bestehende Strukturen.

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